Barsch 3 Edersee talsperren-angelguiding.deEs ist Anfang Mai und das Christi Himmelfahrt-Wochenende steht vor der Tür. Geplant ist eine Tagestour an den Edersee und der Zielfisch soll natürlich Hecht und Barsch sein. Es ist  5.00 Uhr und der Wecker klingelt uns aus den Federn, schnell einen Kaffee zum wachwerden und ab ans Wasser! Wir slippen das Boot und steuern zunächst die Flachwasserzonen an und beginnen den Hechten nachzustellen. Allerdings haben diese überhaupt kein Interesse an unseren Ködern, lediglich ein 40er Zander saugt meinen Gummiköder ein  und wir entscheiden uns auf Barsch umzustellen. Diese vermuten wir allerdings eine Etage tiefer und suchen daher in Wassertiefen von 6-8 Metern, zum Nachmittag  finden wir die ersten Barschschwärme und lassen unsere  Drop-Shot-Systeme bis auf den Grund sinken. Es dauert nicht lange und der erste Barsch des Tages steigt bei mir ein, er ist schön kräftig und misst 41 cm! Der Knoten ist geplatzt!

Wir machen uns nun in dieser Wassertiefe weiter auf die Suche und werden immer wieder fündig. Jetzt schlägt es bei meinem Kollegen Steve ein und nach einem kurzen aber heftigen Drill kommt eine 42er an die Oberfläche! Unser Grinsen wird immer breiter und die Euphorie steigt. Keine 5 Minuten später bekommt Steve erneut einen guten Biss und der nächste 40er landet im Boot. Was ist denn heute los? Gibt es keine Kleinen mehr?

Nun wird es allerdings wieder etwas ruhiger und wir finden in 6-8 Metern keine Barsche mehr. Als wir an einem vielversprechenden Bereich vorbeikommen, schmeißt Sebastian seinen Zalt direkt an die Krautkante und er landet direkt einen Treffer. Der Drill sieht gut aus, der Räuber am Ende der Schnur verkauft sich wirklich gut. Nach 2-3 Fluchtversuchen kann Sebastian einen sehr schön gezeichneten 85er Hecht landen. Haben es sich die Hechte nun doch anders überlegt? Nun versuchen wir alle wieder einen Hecht ans Band zu bekommen, leider ohne nennenswerten Erfolg. Lediglich Steve bekommt noch einen guten Biss und verliert kurz vor dem Boot einen 80er. Da dies die einzigen Hechtkontakte blieben, suchten wir zum Abend hin wieder nach Barschen. Diese finden wir nun in 3-4 Metern und fischen nun wieder mit dem Erfolgssystem Drop-Shot! Ich lasse meinen Köder ab und bevor er den Grund erreicht, steigt schon ein 39er Barsch ein. Heute scheint wirklich ein Dickbarsch-Tag zu sein! Keine 5 Minuten später ist die Rute von Sebastian krumm und er landet zum Abschluss den tagesgrößten Stachelritter, einen schönen kugelrunden 43er! Auch wenn an diesem Tag der Esox nicht so richtig mitspielte, so sorgten doch die tollen Barschfänge für ordentlich Spaß und Freude.

In diesem Sinn Petri Heil